Keilscheiben nach DIN 434 in Ausführung Stahl Verzinkt sind ein unverzichtbares Zubehör im Stahlbau, speziell wenn es um die Montage von U-Profilen (UNP-Trägern) geht.
Da die Flansche dieser Träger eine innere Neigung haben, würde eine normale Unterlegscheibe schief sitzen – die Keilscheibe gleicht diesen Winkel präzise aus.
In der Ausführung Stahl verzinkt ist diese Scheibe der Standard für den konstruktiven Stahlbau im Innenbereich. Die Verzinkung schützt vor Korrosion, während die Form für eine rechtwinklige Kraftübertragung sorgt.
U-Profile (nach DIN 1026) haben an den Innenseiten der Flansche eine Neigung von exakt 8 %. Die DIN 434 Scheibe ist genau mit diesem Keilwinkel gefertigt. Sie besitzt zwei Rillen auf der Oberseite, die sie optisch sofort von der DIN 435 (für I-Träger) unterscheidbar machen.
- Rechtwinkliger Sitz: Sie sorgt dafür, dass der Schraubenkopf oder die Mutter plan aufliegt, obwohl der Trägerflansch schräg ist. Dies verhindert Biegespannungen im Schraubenschaft.
- Sicherer Kraftschluss: Die Last wird gleichmäßig auf den Flansch übertragen, was die Stabilität der gesamten Stahlkonstruktion garantiert.
- Verwechslungsschutz: Durch die zwei eingeprägten Rillen erkennt der Monteur auch im eingebauten Zustand sofort, dass hier die korrekte Scheibe für ein U-Profil verwendet wurde.
- Wirtschaftlichkeit: In verzinkter Form bietet sie ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für den allgemeinen Hallen- und Anlagenbau.
Typische Einsatzbereiche
- Stahlbau: Verschraubung von Querträgern an Hauptstützen bei U-Profil-Konstruktionen.
- Hallenbau: Montage von Pfetten oder Riegeln.
- Anlagenbau: Befestigung von Laufstegen oder Treppenwangen aus U-Stahl.